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  • Kurzfassung Aserbaidschan will sich vom Öl- und Gaslieferanten zum Exporteur von Solar- und Windstrom entwickeln. Besonders Nachitschewan rückt ins Zentrum: Präsident Ilham Alijew hält dort langfristig bis zu 1.000 Megawatt Solarleistung für möglich. Gleichzeitig entstehen im Land neue Großanlagen und internationale Stromkorridore Richtung Türkei und Europa. Doch Solarmodule allein reichen nicht. Entscheidend werden leistungsfähige Netze, Speicher und neue Leitungen über den Kaukasus und das Schwarze Meer.     Inhaltsverzeichnis Nachitschewan:…

    Donnerstag, 13.08.2026
  • Kurzfassung PLAN-B NET ZERO drückt aufs Tempo: Die Zahl der Stromkunden und Plattformnutzer stieg nach Unternehmensangaben von rund 60.000 Ende 2025 auf rund 115.000 zum 30. Juni 2026. Gleichzeitig meldet der Neo-Energy-Anbieter mehr als 60 Millionen Euro jährlich wiederkehrenden Umsatz. Doch PLAN-B will längst mehr als Strom verkaufen. App, Daten, Zusatzangebote und eine Technologieplattform für externe Partner sollen aus dem Energieversorger ein skalierbares digitales Ökosystem machen.     Inhaltsverzeichnis 115.000…

    Freitag, 07.08.2026
  • Industrielle Skalierung wird traditionell als Vergrößerung verstanden. Größere Behälter, leistungsfähigere Pumpen, breitere Verarbeitungslinien und zentralisierte Anlagen sollen aus einem erfolgreichen Entwicklungsprozess eine wirtschaftliche Produktion machen. Dieses Scale-up kann erhebliche Kapazitäten schaffen. Es verändert jedoch häufig genau jene physikalischen und biologischen Bedingungen, unter denen der ursprüngliche Prozess funktioniert hat. Für kontrollierte pflanzenbasierte Produktionssysteme eröffnet sich deshalb eine zweite Strategie: Scale-out. Anstatt eine einzelne Anlage immer größer zu bauen, werden standardisierte Produktionseinheiten…

    Donnerstag, 30.07.2026
  • Eine Laboranalyse kann technisch perfekt durchgeführt werden und dennoch eine falsche Aussage über die Charge liefern. Der Grund liegt dann nicht im Messgerät, in der Methode oder in der Berechnung, sondern einen Schritt davor: bei der Probenahme. Analysiert wird niemals die gesamte Lieferung, sondern nur ein sehr kleiner Teil. Dieser Teil muss die Eigenschaften des wesentlich größeren Materials so zuverlässig abbilden, dass auf seiner Grundlage belastbare Entscheidungen getroffen werden können.…

    Donnerstag, 16.07.2026
  • Was sagt es über ein Stromsystem aus, wenn ausgerechnet viel Sonne zur neuen Nervositätsformel wird? Die sogenannte Hitzeflaute ist kein offizieller Offenbarungseid, aber sie wirkt wie ein Warnsignal: Mehr Photovoltaik bedeutet nicht automatisch mehr Versorgungssicherheit, wenn Speicher, Reserve und Steuerbarkeit nicht Schritt halten. Fraunhofer ISE meldete für das erste Halbjahr 2026 zwar Rekordwerte bei der Photovoltaik, verwies aber zugleich auf Speicherlücke und abendliche Preisspitzen während der Juni-Hitzewelle 1Solar Power on…

    Montag, 06.07.2026
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Hohe Preise für Fernwärme in SH noch bis Jahresende

In Schleswig-Holstein macht der Anstieg der Fernwärmepreise den Verbrauchern zu schaffen, insbesondere in der Siedlung am Birkenweg in Süderbrarup, wo die Heizkosten dieses Jahr die Haushalte besonders hart treffen. Trotz allgemein sinkender Energiepreise zahlen die Bewohner für eine durchschnittliche Wärmeversorgung über das Blockheizkraftwerk des Unternehmens Hansewerk Natur zwischen 2.500 und 6.000 Euro jährlich. Diese Preisspitze ist bemerkenswert, da Fernwärmekunden in der Regel nicht frei ihren Anbieter wechseln können.

Die hohen Kosten sind vor allem darauf zurückzuführen, dass die Preissetzung der Fernwärme meist jährlich erfolgt und auf den Großhandelspreisen des Vorjahres basiert. So spiegeln die aktuellen Tarife noch die Zeit hoher Gaspreise wider, die durch den globalen Energiemarkt verursacht wurden. Erschwerend kommt hinzu, dass staatliche Unterstützungen wie die Preisbremse und die reduzierte Mehrwertsteuer inzwischen ausgelaufen sind, wodurch die Preise zusätzlich in die Höhe getrieben wurden.

Viele Bewohner des Birkenwegs, wie Gabi Knuth und Heiko Andresen, suchen nun nach alternativen Heizmöglichkeiten, etwa durch den Einbau von Wärmepumpen oder Erdwärmeanlagen, um die hohen Kosten zu umgehen. Doch je mehr Haushalte das Fernwärmenetz verlassen, desto höher werden die Kosten für die verbleibenden Nutzer.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sieht Ungereimtheiten in der Preisgestaltung und empfiehlt den Betroffenen, Rechnungen nur unter Vorbehalt zu zahlen und gegebenenfalls Widerspruch einzulegen. Energieexperte Tom Janneck berichtet von zahlreichen Beschwerden und einer steigenden Bereitschaft der Verbraucher, sich Sammelklagen anzuschließen, um gegen die hohen Preise vorzugehen.

Trotz der momentanen Hochpreisphase ist die Aussicht, dass die Fernwärmepreise im kommenden Jahr wieder sinken könnten, ein Hoffnungsschimmer für die Verbraucher. Allerdings hängt dies stark von der weiteren Entwicklung des globalen Energiemarktes ab. Bis dahin bleibt die Situation für viele Haushalte in Schleswig-Holstein angespannt.

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